Entwurf elektrischer Maschinen

Antworten
Pacan123
Beiträge: 3
Registriert: Mo 17. Jul 2017, 13:10

Entwurf elektrischer Maschinen

Beitrag von Pacan123 »

Hallo,

wer hat " Entwurf elektrischer Maschinen" besucht und könnte sagen, ob etwas wichtiges zur Klausur gesagt wurde?
Und wie lernt ihr? Die Übungen und dazu das Skript durcharbeiten?

Und ist es richtig, dass die Übung 3 bei Studip fehlt bzw. gab es diese nicht?

Konnte leider nur ein paar mal teilnehmen, möchte die Klausur aber mitschreiben.

Ich bin dankbar für eine Antwort!

justyna
Beiträge: 1
Registriert: Di 14. Jan 2020, 20:39

Re: Entwurf elektrischer Maschinen

Beitrag von justyna »

Hi :)

Hast du die Klausur schließlich geschrieben und kannst sagen, wie es so war und was man vorbereiten sollte?

Viele Grüße,
Justyna

Pacan123
Beiträge: 3
Registriert: Mo 17. Jul 2017, 13:10

Re: Entwurf elektrischer Maschinen

Beitrag von Pacan123 »

Hallo,

mh, hier das alles aufzuschreiben würde wohl zu lange dauern und eventuell nicht alle Aspekte beinhalten. Wenn du magst, würde ich dir per Telefon direkt erzählen, wie die Prüfung war und worauf man achten sollte.

Schreib mir an:
v.suchorukov@tu-bs.de
deine Nummer.

Ich nehme meine Unterlagen und wir gehen das dann zusammen durch.

y0100499
Beiträge: 1
Registriert: Fr 14. Feb 2020, 14:28

Re: Entwurf elektrischer Maschinen

Beitrag von y0100499 »

Hallo, ich frage gerne auch nach der Vorbereitung dieser Klausur. Kann ich auch eure Diskussion teilnehmen? Danke! :D

Pacan123
Beiträge: 3
Registriert: Mo 17. Jul 2017, 13:10

Re: Entwurf elektrischer Maschinen

Beitrag von Pacan123 »

Ich versuche es dann doch mal aufzuschreiben:

Ich weiß nicht mehr ganz genau, wie viele Aufgaben es waren und was ganz genau dran kam, aber es war von allen Übungen mehr oder weniger etwas dabei. Es war eine Mischung aus den Übungsaufgaben integriert mit theoretischem Wissen aus der Vorlesung.

Übung Wicklungstheorie:
Die Strombelagsverteilung und Felderregerkurve zeichnen können. Alle Rechnungen bezüglich der Nutenzahl, Lochzahl usw. bis hin zum Sehnungsfaktor oder der Pol- /Nutteilung, Spulenweite (ablesen aus einer Zeichnung) und usw. können + es kann dazu theoretische Fragen geben (z. B. Vorteile einer Zweischichtwicklung bzw. wozu etwas fertigungstechnisch gemacht wird, oder was würde man machen, damit dies oder jenes erreicht wird (z.B. wöfur gibt es eine Sehung)). Also allgemein zur Übung parallel noch die Vorlesung durchgehen und sich bei den im Zusammenhang mit der Übung passenden Thema "mögliche" Fragestellungen ausdenken bzw. verstehen, wofür die einzelnen "Maßnahmen" beim Entwurf einer Maschine dienen. Dann kann man bei den Fragen argumentieren, also man sollte nicht jede Formel aus der Vorlesung auswendig können, es geht mehr um die Herangehensweise bzw. die Problemlösung. Aber den Hauptteil stellte der mathematische Teil.

Übung Ohmsche Verluste /Übung 5:
Hier würde ich alle Rechnungen nachvollziehen und verstehen und dies im Schlaf rechnen können, damit man es in der Klausur auf einen anderen Fall leicht anwenden kann. Ich glaube hier gab es auch eine Querschnittszeichnung eine Motors, dort musste man zudem Verlustequellen nennen und kennzeichnen. Das stand in der Vorlesung, also, wie gesagt, die Vorlesung durchgehen und sich mögliche Theoriefragen denken und Antworten dazu geben können. Z. B. Wie können Kupferverluste reduziert werden?, Hysteresekurve eventuell nochmal wiederholen, Messung Eisenverluste(hierzu sollte man den Epsteinrahmen erläutern, Zweck und Funktionsweise), Anormale Wirbelstromverluste beschreiben, oder beispielsweise den Vorgang einer bei einer FEM-Berechnung beschrieben.

Übung Thermische Modellierung einer PMSM:
Ein Wärmenetzwerk für einen (anderen, also nicht gleich wie in der Übung) Maschinenausschnitt einzeichnen. Dementsprechend genau verstehen, was wo hin muss.
Die thermischen Formeln in der Übung waren (zumindest bei uns damals) ohne irgendwelche Werte. In der Klausur muss man dann aber für einen Motor mit gegebenen Konstellationen z. B. die abgeführte Wärme oder irgendwas berechnen. Man sollte also wissen, welcher Ausdruck in der Formel was bedeutet (zugeführte, abgeführte, gespeicherte Wärme). Auch musste das thermische Ersatzschaltbild gezeichnet (auf jeden Fall) und beschriftet/kurz erklärt(glaube ich) werden müssen. Auch die Grafik bzgl. des PT1 Verhaltens sollte aufgezeichnet werden.
Zudem können natürlich wieder Fragen aus der Vorlesung auftauchen, z.B. Kühlungsarten, oder es gibt auch Beispielrechnungen in der Vorlesung (Beispiel Flüssigkeitskühlung), eventuell diese auch mal nachvollziehen.

Übung Schenkelpolmaschine:
Das Drehmoment mit der Formel aus der Übung berechnen kommt bestimmt dran. Dazu gab es auch viele Punkte, also diese Rechnung bzw. ganze Übung ohne Nachzudenken runterrechnen können. Zudem d- und q-Strom berechnen und graphisch aufzeichnen können.

Übung Finite Elemente Methode:
Hier habe ich stumpf die Übung auswendig gelernt. In der Klausur gab es dann einige Fragen wie z: B. Nennen sie die Schritte zu "xxx" und erläutern sie kurz jeden Schritt. Ich wusste teilweise nicht genau, was wo hin sollte, also am besten diese Übung einfach auswendig und hoffentlich in der Prüfung vernünftig einordnen können.

So, das war eine Zusammenfassung, von dem was ich noch (ungefähr) wusste und was ich zusätzlich noch rate. Also insgesamt war es eine machbare Klausur. Wenn man alle Übungen gut konnte, dann sollte es zum Bestehen und eine Note im Bereich 2,x schon mal reichen. Zusätzlich sollte man das allgemeine Verständnis über das ganze Thema besitzen und sich auf mögliche Theorie aus der Vorlesung gefasst machen (also nicht jede kleinste Formel, aber halt die Grundprinzipien für eine Argumentationsgrundlage oder irgendetwas beschriften, bezeichnen, aufzählen, erläutern).

Ich hoffe, dass das erstmal weiterhilft. Ich garantiere aber nichts und übernehme ungern die Verantwortung, falls es nach der Prüfung ganz anders lief und sich alle Leser hier auf meine Angaben "verlassen" haben.

Antworten

Zurück zu „Wahlbereich Energietechnik“